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Ängste und Phobien – Ursachen und Auswirkungen

Angst ist in ihren Grundsätzen ein notwendiger menschlicher Mechanismus. Er schützt vor Gefahren und bewahrt den Menschen vor Schäden. Angst kann das Leben aber auch massiv einschränken, meistens dann, wenn in einer spezifischen Situation die Furcht so groß wird, dass die Betroffenen Kontrollverlust befürchten oder diesen bereits erleben. Ein Übermaß an Angst ist pathologisch. Eine so definierte krankhafte Angst ist auch als Phobie bekannt, welche eine Form der Angststörung darstellt. Eine starke Angst muss noch keine Angststörung sein, weshalb eine ausgiebige Diagnose notwendig ist. Diese braucht es auch, um mit den passenden Methoden, eine Behandlung vornehmen zu können.

Die Angst ist ein Grundgefühl, welches aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden kann: neurologisch, biochemisch, psychologisch. Sie ist zumeist dann gegeben, wenn ein Mensch eine Situation als bedrohlich empfindet. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bedrohung objektiv gegeben oder subjektiv wahrgenommen wird. Auslöser sind meistens erwartete Bedrohungen in Bezug auf das körperliche Wohlergehen, die Selbstachtung oder das Selbstbild. Aber auch existenzielle Nöte können mit Angst zusammenhängen. Die Angst vor Schmerz mag vielen Menschen noch einleuchten. Unspezifischer wird es für die meisten, wenn Menschen Angst vor scheinbar unbedenklichen Dingen haben wie öffentlichen Plätzen. Dabei ist nochmal zwischen Unbehagen und einem tatsächlichen Angstempfinden zu unterscheiden.

Der Unterschied zwischen Angst und Angststörungen

„Phobie“ ist ein fast so geflügeltes Wort wie „Stress“, obwohl beide Begriffe medizinisch streng definiert sind. Bei der Phobie, die als krankhafte Angst verstanden werden kann, ist zwischen zahlreichen Ausformungen zu unterscheiden, wobei laut Fachbuch zwei große Formen differenziert werden können:

  • Diffuse bzw. unspezifische Ängste (diese treten spontan oder zufällig auf und haben keine Situation als Auslöser),
  • Phobien sind auf konkrete Dinge ausgerichtet oder an bestimmte auslösende Situationen (auch Räume oder Objekte) gebunden.

Eine Phobie kann nicht nur anhand von einem Symptom erkannt werden, weil gerade die psychologische Perspektive zahlreiche Ursache-Wirkung-Zusammenhänge kennt. Auch eine trennscharfe Differenzierung zur normalen Angst ist nicht immer leicht, weil jede Empfindung individuell ist. Daher gilt gemeinhin: Solange das Leben durch Angst nicht beeinträchtigt wird, besteht kein zwingender Handlungsbedarf. Oft machen sich die Betroffenen Sorgen, ob ihre Ängste noch normal wären oder ob sie schon an einer Angststörung leiden würden. So entwickelt sich nicht selten eine Angst vor der Angst.

  • Für eine Unterscheidung zwischen Angst und Angststörung bieten sich folgende Merkmale an:
  • Angst-Symptome sind eine normale Reaktion (höhere Herzfrequenz, Zittern, Schwitzen, veränderte Verdauungsaktivität, Wasserlassen u. a.).
  • Angst ist situationsgebunden, z. B. der Schreck vor einem heranrasenden Auto.
  • eine nicht greifbare Bedrohung, die zu einem Übermaß körperlicher und psychischer Effekte führt, kann als Angststörung klassifiziert werden. Es liegt also keine reale Gefahr vor und der Mensch reagiert dennoch mit überstarken Angst-Symptomen.
  • Sobald Angst ihre nachvollziehbaren Gründe verliert, besteht eine Phobie. Die Betroffenen werden in ihrem Leben immer mehr eingeschränkt.

 

Erscheinungsbilder einer Phobie können sein:

  • Agoraphobie (Angst vor öffentlichen Räumen),
  • soziale Phobie (Angst vor anderen Menschen oder zwischenmenschlichen Situationen),
  • Angst vor Spritzen,
  • Prüfungsangst,
  • Angst vor Tieren wie Hunden oder Spinnen,
  • selbst scheinbar kuriose Phänomene wie die Anatidaephobie, die Angst, von Enten beobachtet zu werden.

Gerade das letzte Beispiel zeigt, dass eine Phobie nahezu überall ausgebildet werden kann. Was der eine Mensch friedlich, schön oder niedlich findet, kann dem anderen Unbehagen bereiten oder bei ihm eben auch zu (massiven) Angst-Symptomen führen.

Ängste und Phobien – Methoden zur Bewältigung

Eine Behandlung von „normaler“ Angst ist nicht zwingend nötig. Bei einer Phobie bzw. einer Angststörung sieht dies allerdings anders aus. Wenn ein Mensch in bestimmten Situationen wie engen Räumen Panik bekommt, sollte interveniert werden, wenn die Lebensqualität eingeschränkt wird und die Gefahr einer dauerhaften gesundheitlichen Gefährdung besteht. Dabei ist es egal, ob eine soziale Phobie vorliegt, eine Panikstörung oder spezifische Phobien. In der Therapie Pinneberg nutzen wir bewährte Methoden zur Behandlung. Dabei ist es uns wichtig, nicht nur die Krankheitszeichen zu lindern, sondern nach Möglichkeit auch die Ursachen der Angststörung bzw. der Panikattacken zu erkennen und zu beheben. Phobische Störungen sind nicht immer eigengeneriert, sondern können auch durch Modell-Lernen erworben werden. Dies ist oftmals bei Kindern der Fall, die ihre Bindungspersonen in Angst erleben und dann die Furcht übernehmen.

 

Die Frage nach den Methoden zur Bewältigung muss zweifach gestellt werden:

  • Welche Methoden kann der Betroffene nutzen, um in einer für ihn angstbesetzten Situation gelassener zu reagieren?
  • Welche Methoden sind im Einzelfall einer nachhaltigen Therapie angebracht?

Dieser Dualismus zeigt bereits den eingeschlagenen Wirkungsgrad der Korrektur von Verhalten und Erleben: Der Betroffene soll handlungsfähig bleiben oder werden. Er braucht Strategien für die akuten Momente. Langfristig soll er aber auch ohne diese Bewältigungsstrategien leben können, was die Ursachenforschung ins Feld führt. Gemeinsam gilt es, nach den Ursachen zu suchen und schrittweise eine Auflösung derselben zu betreiben oder wenigstens eine Reduzierung der Wirkkräfte. Eine Situation soll vom Betroffenen adäquat angenommen und bewältigt werden.

Je nach Ausprägung der Störung kommen ebenfalls unterschiedliche Methoden in Betracht. Eine soziale Phobie legt beispielsweise eine Annäherung an Interaktion, Kommunikation, Bindung etc. nahe, aber auch an frühkindliche Erfahrungen. Eine Störung, die auf Tiere bezogen ist, könnte dadurch behoben werden, dass nach einem Schlüsselerlebnis geforscht wird.

Weitere Methoden sind die Angsttherapie nach Bernhardt, regelmäßige sportliche Betätigung und Entspannungsverfahren. Es sollte eine „ganzheitliche“ Behandlung erfolgen, wobei es im Kern stets um das Individuum geht, welches sich in einer bestimmten Situation überfordert und hilflos fühlt.

Wir in Pinneberg schaffen eine vertrauensvolle Basis, auf der eine effiziente und effektive Therapie aufgebaut werden kann. Diese ist stets am Einzelfall ausgerichtet, um den Bedürfnissen der Patienten gerecht werden zu können.

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